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Reinigungskraft wischt einen Holztisch in einem hellen Wohnzimmer mit großen Fenstern

Putzfrau finden: 7 Wege im Vergleich (2026)

· Carolin Schmidt · 16 Min. Lesezeit
Reinigungskraft wischt einen Holztisch in einem hellen Wohnzimmer mit großen Fenstern

Eine Putzfrau zu finden klingt einfach, bis du tatsächlich anfängst zu suchen. Plötzlich stehst du vor einem Dschungel aus Plattformen, Kleinanzeigen, Aushängen und Empfehlungen von Bekannten, und jede Option verspricht das Beste. Sieben realistische Wege führen zu einer Reinigungskraft, und sie unterscheiden sich enorm bei Aufwand, Kosten und vor allem Sicherheit. Dieser Ratgeber geht alle sieben durch, nennt dir echte Preise echter Anbieter und sagt dir am Ende ehrlich, welcher Weg für wen taugt. Egal ob du einmal Hilfe brauchst oder eine feste Kraft für jede Woche suchst.

Kurzfassung: Wer eine versicherte, sauber angemeldete Putzfrau ohne eigenen Papierkram will, fährt mit einer geprüften Vermittlungsplattform fast immer am besten.

Welcher der sieben Wege zu dir passt, hängt von drei Fragen ab: Wie viel Sicherheit willst du? Was darf es kosten? Und wie schnell muss es gehen? Wenn du dir das vorab ehrlich beantwortest, fällt die Wahl deutlich leichter. Wenn es schnell gehen soll, führt dich der Putzkraft-Finder in zwei Minuten zum passenden Anbieter für deine Stadt und dein Budget.

Die 7 Wege, eine Putzfrau zu finden

Bevor du irgendwo dein Geld oder deine Daten hinterlässt, lohnt sich der Überblick. Die sieben Wege lassen sich grob in drei Lager sortieren: organisierte Dienste (Plattform, Reinigungsfirma, Agentur), offene Kanäle (Marktplatz, Kleinanzeigen, Aushang) und der persönliche Weg über Empfehlungen. Jeder hat seine Berechtigung, aber sie nehmen dir sehr unterschiedlich viel Arbeit und Risiko ab.

Weg 1: Die geprüfte Vermittlungsplattform

Bei einer Vermittlungsplattform buchst du online, die Plattform schickt dir eine vorab geprüfte Kraft und kümmert sich um Versicherung, Bezahlung und oft auch um Ersatz bei Ausfall. Du gibst deine Postleitzahl ein, wählst Termin und Stundenzahl, zahlst bargeldlos und bist fertig. Bequemer geht es kaum, und dank Haftpflichtschutz und Vorab-Vetting ist es zugleich der sicherste Weg.

Anbieter wie Wecasa, Helpling oder Batmaid arbeiten nach diesem Prinzip, unterscheiden sich aber im Detail. Wecasa setzt feste Tarife ab 24,90 € pro Stunde für regelmäßige Reinigung, bei denen Anfahrt, Material-Logistik und Provision schon enthalten sind. Du weißt vorher genau, was die Stunde kostet. Helpling arbeitet eher als Marktplatz innerhalb der Plattform: Jede Kraft setzt ihren Preis selbst, im Schnitt rund 16,90 € pro Stunde, dazu kommt eine Servicegebühr von 2,99 € pro Buchung. Batmaid stellt seine Kräfte sogar fest an, was Schwarzarbeit komplett ausschließt, dafür liegt der Wochentarif bei 29 € pro Stunde.

Aufwand sehr gering, Kosten rund 17 bis 30 € pro Stunde, Versicherung inklusive. Der einzige Haken ist die Abdeckung: Helpling ist in über 200 Städten bundesweit verfügbar, Wecasa in 17 Großstädten, Batmaid nur in vier (Berlin, Frankfurt, Hamburg, München).

Eine geprüfte Vermittlungsplattform kontrolliert ihre Reinigungskräfte vorab, bevor sie buchbar sind. Wecasa zum Beispiel verlangt ein Führungszeugnis, ein Identitätsdokument und eine Steuernummer und führt teilweise ein Telefoninterview. Dazu kommt ein Haftpflichtschutz über die Plattform und eine geregelte, bargeldlose Bezahlung. Das unterscheidet diese Plattformen von einem offenen Marktplatz, auf dem jeder ohne Prüfung ein Profil anlegen kann. Den Unterschied der Modelle erklären wir im Detail im Vergleich der Putz-Portale.

Weg 2: Der offene Marktplatz

Auf einem Marktplatz wie Betreut.de stellst du selbst ein Inserat ein oder durchsuchst Profile von Haushaltshilfen und nimmst direkt Kontakt auf. Den Stundensatz handelst du frei aus, meist zwischen 14 und 17 € in den großen Städten. Die Plattform vermittelt nur den Kontakt und verdient an einer monatlichen Mitgliedschaft, bei Betreut.de etwa 35 € pro Monat für das Premium-Abo, ohne das du niemanden kontaktieren kannst.

Klingt günstig, und der Preis ist es auch. Aber du bist für alles selbst verantwortlich. Betreut.de überprüft die Identität und die Angaben der Betreuer ausdrücklich nicht, eine Versicherung über die Plattform gibt es nicht, und die korrekte Anmeldung der Putzfrau liegt komplett bei dir. Ähnlich funktioniert Putzperle mit Stundensätzen ab 14 €: bundesweit, riesige Auswahl, aber ohne Versicherung und ohne Identitätsprüfung durch die Plattform.

Aufwand mittel bis hoch, Kosten 14 bis 17 € pro Stunde plus Mitgliedschaft, Sicherheit gering. Wer bereit ist, Prüfung, Versicherung und Anmeldung selbst zu übernehmen, kommt hier gut weg.

Weg 3: Die Reinigungsfirma

Eine klassische Gebäudereinigungsfirma schickt dir ein Team oder eine feste Kraft und stellt eine Rechnung. Die Mitarbeiterinnen sind dort angestellt, gemeldet und versichert, du wirst also nie zum Arbeitgeber. Manche der modernen Plattformen funktionieren faktisch wie eine Firma: Batmaid beschäftigt seine Kräfte fest und übernimmt damit alle Arbeitgeberpflichten, ähnlich positioniert sich MaidEasy als Dienstleister statt Vermittler mit Fixpreisen ab 49 € pro Einsatz.

Maximale Sicherheit und null bürokratischer Aufwand für dich. Der Preis dafür ist meist der höchste unter allen Wegen, weil du Festanstellung, Organisation und Steuern der Firma mitbezahlst. Klassische lokale Reinigungsfirmen liegen häufig deutlich über den Plattformtarifen, dafür bekommst du oft Vertretung bei Krankheit und ein eingespieltes Team.

Aufwand sehr gering, Kosten hoch, Sicherheit sehr hoch. Wer maximale Verlässlichkeit will und beim Preis flexibel ist, etwa für Gewerbe oder große Haushalte, ist hier richtig.

Weg 4: Kleinanzeigen

Der Klassiker im Netz: Du durchsuchst lokale Kleinanzeigen oder gibst selbst eine Annonce auf. Keine Plattformgebühr, riesige Reichweite, direktes Verhandeln. Genau hier ist aber das Risiko am größten. Du weißt nichts über die Person, es gibt keine Prüfung, keine Versicherung und keine Garantie, dass jemand zuverlässig erscheint. Unseriöse Angebote und Schwarzarbeit tummeln sich hier.

Aufwand hoch, du sortierst, prüfst und kommunizierst alles selbst. Kosten frei verhandelbar, oft scheinbar günstig. Sicherheit sehr gering. Nur für erfahrene Suchende geeignet, die Bewerber gründlich prüfen und die rechtliche Anmeldung sicher beherrschen.

Weg 5: Empfehlung aus Nachbarschaft und Bekanntenkreis

Die wohl beliebteste Methode überhaupt: Du fragst Freunde, Nachbarn oder Kollegen, ob jemand eine gute Putzfrau kennt, die noch Kapazität hat. Der große Vorteil ist das eingebaute Vertrauen. Wenn die Kraft seit Jahren zuverlässig bei deiner Nachbarin putzt, ist das Risiko, an jemand Unseriöses zu geraten, gering. Viele langjährige Putzhilfe-Verhältnisse sind genau so entstanden.

Die Schattenseiten: Eine gute Empfehlung ist Glückssache und die besten Kräfte sind oft ausgebucht. Und auch hier bist du rechtlich Arbeitgeber, sobald jemand regelmäßig für dich putzt. Versicherung und Anmeldung musst du selbst regeln, egal wie sympathisch die Empfehlung ist.

Aufwand gering bei der Suche, mittel bei der Anmeldung, Kosten frei verhandelbar. Das Vertrauen ist da, der formale Schutz fehlt. Wer ein gutes Netzwerk hat und bereit ist, die Anmeldung selbst zu übernehmen, liegt hier richtig.

Eine Empfehlung löst das Vertrauensproblem, aber nicht das rechtliche. Sobald deine Putzfrau regelmäßig gegen Bezahlung bei dir arbeitet, bist du nach deutschem Recht Arbeitgeber, auch wenn sie über die Nachbarin kam. Das heißt Anmeldung über das Haushaltsscheck-Verfahren der Minijob-Zentrale und Abführung der pauschalen Abgaben. Ohne das landest du in der Schwarzarbeit, mit allen Folgen bei einem Schaden oder Unfall. Wie die saubere Anmeldung funktioniert, steht in unserem Ratgeber zum Haushaltshilfe anmelden.

Weg 6: Der Aushang

Der analoge Weg: ein Zettel am schwarzen Brett im Supermarkt, im Bäckerladen, in der Uni oder im Pfarrgemeindezentrum. Das kostet nichts und erreicht genau die Menschen in deiner unmittelbaren Nachbarschaft, was kurze Wege bedeutet. Wer auf dem Land oder in einer kleinen Stadt wohnt und über die großen Plattformen keine Kraft findet, hat hier manchmal mehr Erfolg als online.

Die Nachteile ähneln den Kleinanzeigen: keine Vorprüfung, keine Versicherung, viel Eigenarbeit beim Auswählen und Einschätzen. Dazu ist die Reichweite klein und unkalkulierbar. Es kann Wochen dauern, bis sich jemand meldet, oder auch gar niemand.

Aufwand mittel, dafür sehr lokal, Kosten frei verhandelbar, Sicherheit sehr gering. Sinnvoll für ländliche Regionen ohne Plattform-Abdeckung und Menschen mit Geduld.

Weg 7: Die Vermittlungsagentur

Eine Vermittlungsagentur ist eine Mischung aus Plattform und Reinigungsfirma. Sie sucht dir eine passende Kraft, kümmert sich oft um Vertrag und Abrechnung und nimmt dafür eine Vermittlungsgebühr oder Provision. Anders als beim reinen Marktplatz findet hier eine echte Auswahl statt, anders als bei der Festanstellung der Firma bleibt die Kraft oft selbstständig oder im Minijob bei dir angestellt.

Das kann praktisch sein, wenn du eine feste, langfristige Kraft suchst und beim Papierkram Unterstützung willst, aber nicht den vollen Firmenpreis zahlen möchtest. Achte genau darauf, wer am Ende Arbeitgeber ist und wie die Versicherung geregelt ist, denn das variiert von Agentur zu Agentur stark.

Aufwand gering bis mittel, Kosten Vermittlungsgebühr plus Stundenlohn, Sicherheit mittel bis hoch je nach Vertragsmodell. Wer eine feste Kraft mit Begleitung beim Vertraglichen sucht, ist hier gut aufgehoben.

Die 7 Wege im direkten Vergleich

Damit du die Wege schnell gegeneinander abwägen kannst, hier die wichtigsten Punkte nebeneinander. Achte vor allem auf die Spalten Sicherheit und Versicherung, denn dort liegt der eigentliche Unterschied zwischen sorglos und riskant.

Weg Aufwand Kosten Sicherheit Versicherung
Geprüfte Plattform Sehr gering ca. 17 bis 30 € / Std. Hoch Inklusive
Offener Marktplatz Mittel 14 bis 17 € + Mitgliedschaft Gering Keine
Reinigungsfirma Sehr gering Hoch Sehr hoch Inklusive (Firma)
Kleinanzeigen Hoch Frei verhandelbar Sehr gering Keine
Empfehlung Gering bis mittel Frei verhandelbar Mittel Keine
Aushang Mittel Frei verhandelbar Sehr gering Keine
Vermittlungsagentur Gering bis mittel Gebühr + Stundenlohn Mittel bis hoch Je nach Modell

Du siehst sofort das Muster: Je mehr Aufwand und Risiko du selbst übernimmst, desto günstiger wird der reine Stundensatz. Die organisierten Wege kosten mehr pro Stunde, nehmen dir aber Versicherung und Anmeldung ab. Die offenen Wege sind billiger, verlagern aber alle Verantwortung auf dich.

Echte Anbieter und ihre Preise im Überblick

Damit du eine realistische Vorstellung bekommst, hier die tatsächlichen Einstiegspreise der gängigen Anbieter. Bei den Plattform-Preisen sind Anfahrt, Versicherung und meist auch das Material schon eingerechnet, beim Marktplatz musst du die Mitgliedschaft obendrauf rechnen.

Anbieter Modell Preis ab Abdeckung
Wecasa Festpreis-Vermittlung 24,90 € / Std. 17 Großstädte
Helpling Marktplatz-Vermittlung Ø 16,90 € / Std. + 2,99 € Gebühr über 200 Städte
Batmaid Vermittlung, feste Anstellung 29 € / Std. (wöchentlich) 4 Städte
MaidEasy Fixpreis, Dienstleister ab 49 € (Paketpreis) 39+ Städte
extraSauber Vermittlung ab 1 € / m² bundesweit (PLZ-abhängig)
Betreut.de Marktplatz 14 bis 17 € / Std. + ca. 35 €/Monat bundesweit
Putzperle Marktplatz ab 14 € / Std. bundesweit

Wichtig zur Einordnung: Der scheinbar niedrige Marktplatz-Stundensatz täuscht. Bei Betreut.de zahlst du die Mitgliedschaft unabhängig davon, ob du eine passende Kraft findest, und trägst Anmeldung und Versicherung selbst. Bei Putzperle gibt es weder Versicherung noch Identitätsprüfung durch die Plattform. Rechne das ehrlich gegen, dann liegt eine Plattform mit Komplettpaket oft gar nicht so viel höher. Den vollständigen Preis- und Leistungsvergleich findest du auf unserer Vergleichsseite.

Worauf du bei jedem Weg achten solltest

Egal für welchen Weg du dich entscheidest, drei Dinge entscheiden darüber, ob deine Putzfrau eine echte Entlastung wird oder ein Problem: Versicherung, legale Anmeldung und Vertrauen. Diese Punkte solltest du klären, bevor jemand zum ersten Mal deine Wohnung betritt.

Versicherung: Wer zahlt, wenn etwas kaputtgeht

Eine Putzfrau hantiert mit Wasser, Chemie und deinen Möbeln. Irgendwann fällt eine Vase, ein Laminat quillt auf oder das Cerankochfeld bekommt einen Kratzer. Bei einer Vermittlungsplattform bist du dann abgesichert. Helpling unterhält eine Haftpflicht mit einer Deckungssumme von bis zu 5 Millionen €. Wecasa reguliert Schäden gestaffelt: unter 200 € gibt es nichts, ab 350 € übernimmt Wecasa vollständig, ab 1.000 € läuft es über die Versicherung Hiscox. Batmaid hat in Deutschland eine Berufshaftpflicht bei der Basler Versicherung, extraSauber sichert seine Kräfte bis 5 Millionen € ab.

Auf einem Marktplatz wie Betreut.de oder Putzperle, über Kleinanzeigen, Aushang oder eine private Empfehlung sieht das anders aus. Einen Plattform-Schutz gibt es dort nicht. Du wärst auf die private Haftpflicht der Putzfrau angewiesen, und ob die existiert, weißt du im Zweifel nicht. Frag also vor der Buchung konkret nach, wie hoch die Deckungssumme ist und ab welchem Betrag erstattet wird.

Legale Anmeldung: Das unterschätzte Risiko

Sobald jemand regelmäßig gegen Bezahlung bei dir putzt, bist du nach deutschem Recht Arbeitgeber. Das heißt: Du musst die Kraft anmelden, etwa über das vereinfachte Haushaltsscheckverfahren der Minijob-Zentrale, und Beiträge abführen. Wer das ignoriert, riskiert Schwarzarbeit, und bei einem Arbeitsunfall in deiner Wohnung kann es richtig teuer werden. Das betrifft Kleinanzeigen, Aushang und Empfehlung gleichermaßen.

Vermittlungsplattformen und Reinigungsfirmen nehmen dir dieses Risiko ab. Bei Helpling und Wecasa sind die Kräfte selbstständig tätig und vertraglich zur ordnungsgemäßen Anmeldung verpflichtet, inklusive Steuernummer. Bei Batmaid sind die Kräfte sogar fest angestellt, gemeldet und versichert, sodass für dich gar kein Beschäftigungsverhältnis entsteht. Du buchst eine Dienstleistung, keine Mitarbeiterin.

Ein angenehmer Nebeneffekt der legalen Variante: Haushaltsnahe Dienstleistungen sind nach Paragraf 35a Einkommensteuergesetz steuerlich absetzbar. Du kannst 20 Prozent der Arbeitskosten geltend machen, bis zu 4.000 € im Jahr. Voraussetzung ist die bargeldlose Zahlung und eine ordentliche Rechnung, beides bei den Plattformen ohnehin Standard. Bei Schwarzarbeit entfällt dieser Vorteil komplett.

Vertrauen: Jemand bekommt Zugang zu deinem Zuhause

Deine Putzfrau ist allein in deiner Wohnung, oft mit Schlüssel. Vertrauen ist hier keine Nebensache. Seriöse Plattformen prüfen ihre Kräfte vorab. Wecasa verlangt ein Führungszeugnis, ein Identitätsdokument und eine Steuernummer und führt teilweise ein Telefoninterview. Bei Kleinanzeigen oder Aushang fehlt diese Vorprüfung komplett, du musst die Person selbst einschätzen. Schau zusätzlich auf das Community-Feedback: Wecasa kommt auf eKomi und Trustpilot auf 4,6 bis 4,7 von 5 Sternen, Helpling auf Trustpilot auf 4,3. Solche Bewertungen sind ein verlässlicheres Signal als jedes Werbeversprechen.

Welcher Weg passt zu wem?

Es gibt nicht den einen besten Weg, sondern den besten Weg für deine Situation. Hier die ehrliche Zuordnung, damit du dich schnell wiederfindest.

  • Du willst null Stress und volle Absicherung: geprüfte Vermittlungsplattform. Der einfachste und sicherste Weg, ideal für Berufstätige und Familien.
  • Du wohnst in einer Großstadt und magst Festpreise: Wecasa mit transparenten Tarifen ohne Buchungsgebühr.
  • Du brauchst bundesweite Abdeckung und große Auswahl: Helpling mit über 200 Städten.
  • Dir ist maximale Verlässlichkeit wichtiger als der Preis: Reinigungsfirma oder Batmaid mit fest angestellten Kräften.
  • Du hast ein gutes Netzwerk und Zeit für Papierkram: Empfehlung aus der Nachbarschaft, kombiniert mit sauberer Anmeldung.
  • Du wohnst ländlich ohne Plattform-Abdeckung: Aushang vor Ort oder lokale Kleinanzeigen, aber mit gründlicher Prüfung.
  • Du suchst eine feste Kraft mit Begleitung beim Vertraglichen: Vermittlungsagentur.

Vorteile

  • Plattformen liefern versicherte, geprüfte Kräfte ohne eigenen Papierkram
  • Steuervorteil von 20 Prozent bei bargeldloser Zahlung leicht nutzbar
  • Offene Wege wie Empfehlung oder Aushang kosten keine Plattformgebühr
  • Reinigungsfirmen und feste Anstellung schließen Schwarzarbeit komplett aus

Nachteile

  • Plattformen kosten pro Stunde mehr als die private Suche
  • Marktplatz, Kleinanzeigen und Aushang bieten keine Versicherung
  • Bei privaten Wegen wirst du selbst zum Arbeitgeber mit allen Pflichten
  • Abdeckung der Plattformen ist außerhalb der Großstädte begrenzt

Häufige Fragen zum Putzfrau finden

Der schnellste verlässliche Weg führt über eine geprüfte Vermittlungsplattform. Du gibst deine Postleitzahl ein, wählst Termin und Umfang und bekommst eine vorab überprüfte Kraft, oft kurzfristig. Wecasa erlaubt eine Buchung bis zwei Stunden vor dem Termin. Achte auf das Community-Feedback auf Trustpilot oder eKomi, wo Wecasa 4,6 bis 4,7 und Helpling 4,3 von 5 Sternen erreicht. Wenn du unsicher bist, welcher Anbieter zu dir passt, nutze den Putzkraft-Finder.

Auf den ersten Blick ist die private Suche über Empfehlung oder Aushang am günstigsten, weil keine Gebühr anfällt. Rechnet man Versicherung, Anmeldung und das eigene Zeitinvestment dazu, schrumpft der Vorteil schnell. Ein Marktplatz wie Betreut.de wirbt mit niedrigen Stundensätzen von 14 bis 17 €, verlangt aber eine monatliche Mitgliedschaft von rund 35 € und überlässt dir Versicherung und Anmeldung. Eine Vermittlungsplattform wie Wecasa (ab 24,90 € pro Stunde) oder Helpling (Durchschnitt 16,90 € plus 2,99 € Gebühr) ist teurer pro Stunde, liefert dafür ein versichertes Komplettpaket. Wer Aufwand und Risiko mitrechnet, fährt mit einer Plattform oft besser.

Sobald jemand regelmäßig und gegen Bezahlung bei dir putzt, bist du rechtlich Arbeitgeber und musst die Kraft anmelden, etwa über das Haushaltsscheckverfahren der Minijob-Zentrale. Das gilt für privat angeworbene Kräfte über Empfehlung, Kleinanzeigen oder Aushang und in vielen Fällen auch über Marktplätze. Bei Vermittlungsplattformen entfällt das für dich: Bei Helpling und Wecasa sind die Kräfte selbstständig und selbst für ihre Anmeldung verantwortlich, bei Batmaid sind sie fest angestellt. Du buchst dort eine Dienstleistung und wirst nicht zum Arbeitgeber.

Bei einer Vermittlungsplattform greift eine Haftpflichtversicherung. Helpling deckt Schäden bis zu 5 Millionen € ab, extraSauber ebenfalls. Wecasa reguliert gestaffelt und übernimmt Schäden ab 350 € vollständig, kleinere Beträge unter 200 € werden nicht erstattet. Batmaid hat in Deutschland eine Berufshaftpflicht bei der Basler Versicherung. Bei einer privaten Kraft, über einen reinen Marktplatz, über Kleinanzeigen oder Aushang gibt es meist keinen solchen Schutz, dann zählt nur die private Haftpflicht der Person, falls vorhanden.

Eine letzte praktische Frage betrifft die Abdeckung: Über welche Plattform du in deiner Stadt fündig wirst, lohnt sich vorab zu prüfen. Helpling ist mit über 200 Städten bundesweit am breitesten aufgestellt, Wecasa deckt 17 Großstädte ab, Batmaid nur Berlin, Frankfurt, Hamburg und München. Marktplätze wie Betreut.de und Putzperle funktionieren bundesweit, weil die Profile direkt von Privatpersonen kommen. Wer ländlich wohnt und nirgends fündig wird, hat über einen lokalen Aushang oft mehr Erfolg. Prüfe also immer zuerst deine Postleitzahl, bevor du dich festlegst. Und vergiss den Steuervorteil nicht: Bei legaler, bargeldloser Beschäftigung sind 20 Prozent der Arbeitskosten nach Paragraf 35a Einkommensteuergesetz absetzbar, bis zu 4.000 € im Jahr.

Unsere Empfehlung

Unsere Empfehlung

Für die allermeisten lohnt sich der Weg über eine geprüfte Vermittlungsplattform. Du sparst dir den Papierkram bei der Anmeldung, bist über die Haftpflicht abgesichert und bekommst eine vorab geprüfte Kraft, oft schon kurzfristig. Der etwas höhere Stundensatz gegenüber Kleinanzeigen oder Empfehlung relativiert sich, sobald du Versicherung, Steuervorteil und deine eigene Zeit ehrlich einrechnest. Unsere Empfehlung ist Wecasa mit fairen Festpreisen ab 24,90 € die Stunde und geprüften Kräften mit Führungszeugnis. Wohnst du außerhalb der 17 abgedeckten Großstädte oder willst aus einer größeren Auswahl wählen, ist Helpling mit bundesweiter Abdeckung in über 200 Städten die naheliegende Alternative.

Konkret empfehlen wir, mit Wecasa zu starten, wenn du in einer der 17 abgedeckten Großstädte wohnst und transparente Festpreise ohne Buchungsgebühr schätzt. Wohnst du außerhalb dieser Städte oder willst aus einer größeren Auswahl an Kräften wählen, ist Helpling mit seiner bundesweiten Abdeckung die naheliegende Wahl. Beide nehmen dir Versicherung und korrekte Abwicklung ab. Die offenen Wege wie Kleinanzeigen, Aushang oder Empfehlung können günstiger wirken, verlangen aber, dass du Prüfung, Versicherung und Anmeldung selbst stemmst.

Du bist noch unentschlossen? Dann lass dich vom Putzkraft-Finder in zwei Minuten zum passenden Anbieter führen, vergleiche alle Optionen in Ruhe auf unserer Vergleichsseite oder vertiefe das Thema im Pillar-Ratgeber zum Reinigungskraft finden. So findest du nicht irgendeine Putzfrau, sondern die, die wirklich zu deinem Zuhause passt.

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