Teppich- und Polsterreinigung vom Profi kostet in Deutschland 2026 grob 3 bis 8 Euro pro Quadratmeter Teppich und etwa 30 bis 90 Euro pro Polsterteil, je nach Größe, Material und Verschmutzung. Bei einer tiefen Reinigung mit Sprühextraktion durch eine spezialisierte Fachfirma liegst du am oberen Ende, oft mit Anfahrtspauschale und Mindestauftragswert obendrauf. Was dabei viele nicht auf dem Schirm haben: Die großen Putzkraft-Plattformen bieten Teppich- und Polsterreinigung gar nicht als eigenen Spezialservice an. Du bekommst dort eine normale Reinigungskraft, die einen Teppich absaugen und einen leichten Fleck behandeln kann, aber keine professionelle Sprühextraktion. Für eine echte Tiefenreinigung brauchst du eine darauf spezialisierte Firma.
In diesem Ratgeber bekommst du ehrliche Größenordnungen für beide Reinigungsarten, eine klare Linie, wann sich der Profi lohnt und wann das Leihgerät reicht, den Vergleich selbst gegen Fachfirma, die wichtigsten Methoden und die Punkte, auf die du bei der Buchung achten solltest. Wo wir keine festen Plattformpreise haben, sagen wir es offen und rechnen mit transparenten Schätzungen.
Kurzfassung: Teppichreinigung kostet beim Profi grob 3 bis 8 Euro pro Quadratmeter, Polsterreinigung etwa 30 bis 90 Euro pro Teil, jeweils plus mögliche Anfahrt und Mindestauftragswert. Die großen Plattformen wie Wecasa und Helpling bieten keine Spezial-Tiefenreinigung, sondern normales Saugen und leichte Fleckbehandlung zum Stundensatz ab 24,90 bzw. ab 16,90 Euro. Für eingetrocknete Flecken, Allergiker oder wertvolle Stücke lohnt die Fachfirma mit Sprühextraktion. Leichte Fälle erledigst du selbst mit einem Leihgerät ab rund 25 Euro am Tag.
Was Teppichreinigung kostet
Zuerst die wichtigste Einordnung, weil sie für das ganze Thema entscheidend ist: Eine professionelle Teppich-Tiefenreinigung ist ein eigenes Handwerk. Sie läuft fast immer über Sprühextraktion, bei der eine Reinigungslösung tief in die Fasern gesprüht und der gelöste Schmutz samt Wasser direkt wieder abgesaugt wird. Genau das bieten die allgemeinen Putzkraft-Plattformen nicht an. Sie sind auf Haushaltsreinigung ausgelegt, nicht auf Faserpflege mit Spezialgeräten.
Für die Tiefenreinigung durch eine spezialisierte Fachfirma kannst du mit grob 3 bis 8 Euro pro Quadratmeter rechnen. Ein leichter, nur verstaubter Teppich liegt am unteren Ende, ein stark verschmutzter Hochflor oder ein Orientteppich mit empfindlichem Material am oberen. Dazu kommt fast immer eine Anfahrtspauschale und oft ein Mindestauftragswert, häufig im Bereich von 80 bis 120 Euro. Das heißt: Auch wenn dein einzelner Teppich rechnerisch nur 30 Euro kosten würde, zahlst du in der Praxis den Mindestbetrag der Firma.
Diese Spannen sind transparente Schätzungen auf Basis marktüblicher Größenordnungen, keine festen Tarife eines bestimmten Anbieters. Jede Fachfirma kalkuliert anders, und der echte Preis steht erst nach einer Begutachtung von Material, Größe und Verschmutzung fest. Hol dir im Zweifel zwei oder drei Angebote ein, gerade bei größeren Flächen lohnt sich der Vergleich spürbar.
Eine professionelle Teppich-Tiefenreinigung durch eine Fachfirma kostet grob 3 bis 8 Euro pro Quadratmeter, je nach Material, Flortyp und Verschmutzung. Dazu kommen meist eine Anfahrtspauschale und ein Mindestauftragswert, oft zwischen 80 und 120 Euro. Diese Werte sind transparente Schätzungen auf Basis marktüblicher Preise, kein fester Tarif. Die großen Putzkraft-Plattformen bieten diese Spezialreinigung nicht an, dort bekommst du nur normales Saugen zum Stundensatz. Den genauen Preis nennt dir die Fachfirma erst nach Begutachtung.
Was Polsterreinigung kostet
Bei Polstermöbeln ist die Logik ähnlich, nur dass hier pro Teil statt pro Quadratmeter abgerechnet wird. Als grobe Orientierung kannst du mit etwa 30 bis 90 Euro pro Polsterteil rechnen. Ein einzelner Sessel oder ein Esszimmerstuhl mit Stoffbezug liegt am unteren Ende, ein großes Ecksofa mit mehreren Sitzflächen am oberen. Auch hier gilt: Anfahrt und Mindestauftragswert kommen obendrauf, ein einzelner Stuhl allein lohnt sich für die Fachfirma selten.
Was den Preis nach oben treibt, ist vor allem das Material. Ein robuster Mikrofaserbezug ist unkompliziert. Echtleder, empfindliche Naturfasern oder Velours brauchen eine schonendere Behandlung und teils Spezialmittel, was den Aufwand erhöht. Eingetrocknete oder ältere Flecken wie Rotwein, Fett oder Tierurin verlangen Vorbehandlung und mehrere Durchgänge und schlagen damit ebenfalls auf den Preis durch.
Auch die Polster-Tiefenreinigung läuft meistens über Sprühextraktion, und auch sie gehört nicht zum Standardangebot der allgemeinen Plattformen. Eine normale Putzkraft kann dein Sofa absaugen, die Sitzflächen abwischen und einen frischen, leichten Fleck mit Hausmitteln angehen. Eine Tiefenreinigung, die alten Schmutz aus der Polstertiefe holt und Gerüche entfernt, ist das nicht.
Polsterreinigung grob geschätzt (vor Anfahrt und Mindestauftrag):
- Einzelner Stuhl oder Sessel: rund 30 bis 50 Euro
- Zwei- bis Dreisitzer-Sofa: rund 50 bis 80 Euro
- Großes Ecksofa: rund 80 bis 90 Euro und mehr
- Matratze (oft mitbuchbar): rund 30 bis 60 Euro pro Stück
Die professionelle Reinigung eines Sofas kostet grob 50 bis 90 Euro, abhängig von Größe und Material. Ein Zweisitzer liegt eher bei 50 bis 60 Euro, ein großes Ecksofa bei 80 Euro und mehr. Empfindliche Bezüge wie Velours oder Echtleder und eingetrocknete Flecken erhöhen den Preis. Dazu kommen Anfahrt und ein Mindestauftragswert. Diese Werte sind Schätzungen marktüblicher Größenordnungen, kein fester Tarif einer bestimmten Firma. Den genauen Preis nennt dir die Fachfirma nach Begutachtung des Stücks.
Wann sich der Profi wirklich lohnt
Nicht jeder Teppich und nicht jedes Sofa muss zum Profi. Es gibt aber Fälle, in denen sich die Fachfirma klar auszahlt, und andere, in denen du dir Geld und Aufwand sparst.
Eingetrocknete oder hartnäckige Flecken
Ein frischer Fleck lässt sich oft selbst entfernen. Sobald Rotwein, Fett, Kaffee oder Tierurin eingetrocknet und in die Faser gezogen sind, wird es schwierig. Hier hat die Fachfirma mit Vorbehandlung, passenden Mitteln und Sprühextraktion deutlich bessere Karten als du mit Hausmitteln, ohne dass du das Material riskierst.
Allergien und Hygiene
Teppiche und Polster sind Staubfänger. In den Fasern sammeln sich Hausstaubmilben, Pollen und Tierhaare, die ein normaler Staubsauger nicht vollständig herausholt. Wenn in deinem Haushalt jemand Allergiker ist oder du nach einer Krankheit gründlich durchreinigen willst, holt eine professionelle Tiefenreinigung spürbar mehr aus dem Gewebe als jedes Saugen.
Wertvolle oder empfindliche Stücke
Bei einem echten Orientteppich, einem antiken Stück oder einem teuren Designersofa ist Selbstexperimentieren riskant. Das falsche Mittel oder zu viel Nässe können bleibende Schäden hinterlassen, etwa ausbleichende Farben oder Wasserränder. Bei solchen Stücken rechtfertigt der Wert fast immer die Fachfirma, die das Material kennt und schonend arbeitet.
Wann es der Profi nicht sein muss
Bei einem leicht verstaubten Kurzflorteppich, einem robusten Mikrofaserbezug oder einem einzelnen frischen Fleck lohnt der Profi selten. Das erledigst du mit einem Leihgerät oder Hausmitteln günstiger und schneller selbst. Für die normale Auffrischung zwischendurch reicht außerdem eine Stundenkraft, die regelmäßig saugt und wischt.
Der Profi lohnt sich vor allem bei eingetrockneten oder hartnäckigen Flecken wie Rotwein, Fett oder Tierurin, bei Allergikern im Haushalt und bei wertvollen oder empfindlichen Stücken wie Orientteppichen, Echtleder oder Velours. In diesen Fällen schützt die Fachexpertise das Material und holt mehr Schmutz aus der Tiefe als jedes Saugen. Nicht nötig ist der Profi bei leicht verstaubten Kurzflorteppichen, robusten Bezügen und frischen Einzelflecken, die du selbst mit Leihgerät oder Hausmitteln in den Griff bekommst.
Selbst reinigen oder Fachfirma: was sich rechnet
Zwischen komplett selbst machen und Fachfirma liegt eine günstige Mittelstufe: das Leihgerät. Im Baumarkt oder Drogeriemarkt bekommst du einen Sprühextraktionssauger ab rund 25 bis 35 Euro pro Tag, das passende Reinigungsmittel kostet zusätzlich etwa 10 bis 20 Euro. Damit kannst du selbst eine ordentliche Tiefenreinigung machen, wenn du etwas Zeit und Sorgfalt mitbringst.
Die Rechnung ist einfach. Hast du nur einen Teppich und ein Sofa und sind beide nicht extrem verschmutzt oder empfindlich, fährst du mit dem Leihgerät für unter 60 Euro klar günstiger als mit der Fachfirma samt Anfahrt und Mindestauftrag. Geht es um mehrere Räume, große Flächen oder schwierige Flecken, kippt die Rechnung: Dann sparst du dir mit der Fachfirma den ganzen Tag Arbeit und das Risiko, das Material falsch zu behandeln.
Für den leichten Standardfall ist das Leihgerät die smarte Wahl. Sobald Material, Wert oder Verschmutzung kritisch werden, ist die Fachfirma das Geld wert: Sie vermeidet genau die Fehler, die dich beim Selbstversuch teuer zu stehen kommen können.
Was die Plattformen leisten und was nicht
Die großen Putzkraft-Plattformen sind auf Haushaltsreinigung ausgelegt. Du buchst eine geprüfte, versicherte Kraft zum Stundensatz, die deine Wohnung putzt. Teppiche werden dabei abgesaugt, Sofas abgesaugt und Sitzflächen abgewischt, und ein frischer Fleck kann mit Hausmitteln behandelt werden. Eine professionelle Sprühextraktion mit Spezialgerät gehört ausdrücklich nicht dazu.
Bei Wecasa kostet die regelmäßige Reinigung 24,90 Euro pro Stunde, eine einmalige Reinigung 26,90 Euro und die intensivere Grundreinigung 29,90 Euro. In diesem Festpreis stecken bereits Anfahrt, Material und Provision, eine separate Servicegebühr fällt nicht an. Die Mindestbuchung liegt bei zwei Stunden. Wenn du also ohnehin eine Reinigung buchst und der Teppich nur abgesaugt und aufgefrischt werden soll, ist das gut aufgehoben.
Bei Helpling setzen die Reinigungskräfte ihren Stundensatz selbst, der Durchschnitts-Niedrigwert liegt bei 16,90 Euro pro Stunde, je nach Stadt eher höher. Pro Buchung kommen pauschal 2,99 Euro Servicegebühr dazu, die Mindestbuchung beträgt ebenfalls zwei Stunden. Auch hier gilt: Saugen und leichte Auffrischung ja, professionelle Tiefenreinigung nein.
Für deine Entscheidung bedeutet das: Für die laufende Pflege deiner Textilien und leichte Fälle ist die Plattform-Kraft der richtige, günstige Weg. Für die echte Tiefenreinigung gehst du zur Spezialfirma. Beides schließt sich nicht aus; viele Haushalte lassen den Teppich einmal im Jahr professionell reinigen und halten ihn dazwischen mit der Stundenkraft sauber.
Nicht als Spezialservice. Wecasa und Helpling sind allgemeine Haushaltsreinigungs-Plattformen. Eine gebuchte Kraft saugt deinen Teppich und dein Sofa, wischt Sitzflächen ab und kann einen frischen Fleck mit Hausmitteln behandeln. Eine professionelle Tiefenreinigung mit Sprühextraktion bieten sie nicht. Für eingetrocknete Flecken, Allergie-Reinigung oder wertvolle Stücke brauchst du eine spezialisierte Fachfirma. Für die laufende Auffrischung reicht die Stundenkraft ab 24,90 Euro bei Wecasa beziehungsweise ab 16,90 Euro plus 2,99 Euro Servicegebühr bei Helpling.
Die wichtigsten Methoden im Überblick
Damit du verstehst, wofür du bezahlst und was zu deinem Stück passt, hier die drei gängigen Verfahren.
Sprühextraktion
Das Standardverfahren der Profis und der Leihgeräte. Eine Reinigungslösung wird tief in die Faser gesprüht, löst den Schmutz, und ein starker Sauger zieht Lösung und gelösten Schmutz sofort wieder heraus. Das Ergebnis ist eine echte Tiefenreinigung. Der Nachteil: Es wird Feuchtigkeit eingebracht, die Trocknung dauert je nach Flor mehrere Stunden bis zu einem Tag. Zu viel Nässe ist der häufigste Selbermacher-Fehler.
Trockenreinigung mit Pulver
Hier wird ein feuchtes Reinigungspulver eingearbeitet, das den Schmutz bindet, und anschließend abgesaugt. Der Vorteil ist die kurze Trocknungszeit, der Teppich ist fast sofort wieder begehbar. Für eine schnelle Auffrischung oder bei empfindlichen Teppichen, die wenig Nässe vertragen, ist das eine gute Option. Bei sehr starker Verschmutzung kommt die Pulvermethode aber nicht so tief wie die Sprühextraktion.
Schaumreinigung und Fleckbehandlung
Für einzelne Flecken oder eine oberflächliche Auffrischung wird ein Reinigungsschaum aufgetragen, einwirken gelassen und abgesaugt. Das ist das, was im Rahmen einer normalen Haushaltsreinigung machbar ist; für leichte Fälle funktioniert es gut, für eine Komplettreinigung des ganzen Teppichs reicht es nicht.
Für die Tiefenreinigung stark verschmutzter, robuster Teppiche ist die Sprühextraktion das wirksamste Verfahren, sie braucht aber Trocknungszeit. Für empfindliche Teppiche, die wenig Nässe vertragen, oder wenn der Teppich schnell wieder begehbar sein muss, ist die Trockenreinigung mit Pulver die schonendere Wahl. Einzelne Flecken behandelst du mit Schaum oder Hausmitteln punktuell. Im Zweifel entscheidet das Material: Bei Naturfasern, Velours oder echten Orientteppichen lässt du die Methode von einer Fachfirma wählen, statt selbst zu experimentieren.
Worauf du bei der Buchung achten solltest
Egal ob Fachfirma oder Stundenkraft, ein paar Punkte ersparen dir Ärger und Geld.
- Festpreis statt Ab-Preis: Lass dir bei der Fachfirma vorab einen verbindlichen Preis nach Begutachtung nennen, inklusive Anfahrt und Mindestauftrag. Der beworbene Ab-Preis ist selten der Endpreis.
- Material angeben: Nenne Flortyp und Bezugsmaterial schon bei der Anfrage. So bekommst du das richtige Verfahren und vermeidest Schäden an empfindlichen Stücken.
- Versicherung prüfen: Über die geprüften Plattformen sind die Kräfte haftpflichtversichert. Bei Wecasa und Helpling ist das Standard. Bei kleinen Fachfirmen frag nach, ob Schäden am Stück abgedeckt sind.
- Rechnung verlangen: Auch Teppich- und Polsterreinigung im Haushalt ist als haushaltsnahe Dienstleistung nach Paragraf 35a EStG mit 20 Prozent der Arbeitskosten absetzbar. Dafür brauchst du eine Rechnung und unbare Zahlung.
- Mindestauftrag mitdenken: Bündle mehrere Teile in einem Termin. Ein einzelner Stuhl allein lohnt sich wegen Anfahrt und Mindestauftrag fast nie.
Gerade der letzte Punkt spart bares Geld: Wer Teppich, Sofa und vielleicht noch die Matratze in einem Rutsch reinigen lässt, verteilt Anfahrt und Mindestauftrag auf mehrere Stücke und drückt den Preis pro Teil deutlich.
Kostenüberblick: Teppich- und Polsterreinigung
Die folgende Tabelle bündelt die typischen Größenordnungen. Alle Werte sind transparente Schätzungen marktüblicher Preise inklusive Mehrwertsteuer, Stand Juni 2026, vor dem Steuervorteil nach Paragraf 35a EStG und vor Anfahrt beziehungsweise Mindestauftrag.
| Leistung | Wer macht es | Schätzung |
|---|---|---|
| Teppich-Tiefenreinigung | Fachfirma (Sprühextraktion) | ca. 3 bis 8 € pro m² |
| Polster-/Sofareinigung | Fachfirma (Sprühextraktion) | ca. 30 bis 90 € pro Teil |
| Saugen und leichte Auffrischung | Wecasa | 24,90 € regelmäßig / 26,90 € einmalig pro Std. |
| Saugen und leichte Auffrischung | Helpling | ab 16,90 € + 2,99 € Servicegebühr pro Std. |
| Selbst mit Leihgerät | Baumarkt-Sprühextraktionssauger | ca. 25 bis 35 € pro Tag + Mittel |
Auffällig: Die echte Tiefenreinigung bekommst du nur bei der Fachfirma oder mit dem Leihgerät. Die Plattformpreise gelten ausdrücklich für normales Saugen und leichte Auffrischung im Rahmen einer Haushaltsreinigung, nicht für eine professionelle Faser-Tiefenreinigung. Rechne im Zweifel beide Wege für deinen konkreten Fall durch.
Häufige Fragen zur Teppich- und Polsterreinigung
Was kostet Teppich- und Polsterreinigung im Schnitt?
Nach einer Sprühextraktion ist Feuchtigkeit im Material, die abtrocknen muss. Je nach Flortyp und Raumklima dauert das mehrere Stunden bis hin zu einem ganzen Tag. Ein dünner Kurzflorteppich oder ein Mikrofasersofa ist schneller trocken als ein dicker Hochflor. Sorge für gute Belüftung und betritt den Teppich erst wieder, wenn er durchgetrocknet ist. Zu viel Restfeuchte ist der häufigste Fehler beim Selbermachen und kann im Extremfall Schimmel begünstigen, deshalb beim Leihgerät lieber sparsam mit Wasser arbeiten.
Ja. Die Reinigung von Teppichen und Polstern in deiner Wohnung zählt als haushaltsnahe Dienstleistung nach Paragraf 35a EStG. Du kannst 20 Prozent der Arbeitskosten direkt von deiner Steuerschuld abziehen, maximal 4.000 Euro im Jahr. Voraussetzung sind eine ordentliche Rechnung und die unbare Zahlung per Überweisung oder Karte. Bei 100 Euro Arbeitskosten holst du dir so 20 Euro zurück. Bei reinen Materialkosten gilt das nicht, nur der Arbeitsanteil ist absetzbar.
Fazit: So findest du den fairsten Preis
Bei Teppich- und Polsterreinigung entscheidet vor allem der Fall, nicht der Anbieter. Für leichte, robuste Stücke und frische Flecken ist das Leihgerät ab rund 25 Euro am Tag die günstigste Lösung; für die laufende Auffrischung reicht eine Stundenkraft. Sobald es um eingetrocknete Flecken, Allergie-Hygiene oder wertvolle, empfindliche Stücke geht, ist die spezialisierte Fachfirma das Geld wert, weil sie das Material schützt und mehr aus der Tiefe holt. Lass dir immer einen Festpreis nach Begutachtung nennen, bündle mehrere Teile in einem Termin und nutze den Steuervorteil nach Paragraf 35a EStG.
Wenn du eine geprüfte, versicherte Putzkraft suchst, die deine Wohnung samt Teppich und Sofa regelmäßig sauber hält, kommst du am schnellsten über die großen Plattformen ans Ziel. Wecasa zum Festpreis ab 24,90 Euro pro Stunde testen ohne versteckte Servicegebühr, oder eine Putzkraft bei Helpling buchen mit großer Auswahl in über 200 Städten. Du willst erst die Reinigungsarten im Überblick? Unser Ratgeber zu den Reinigungsarten zeigt dir, welcher Service wofür gemacht ist. Den vollen Überblick über alle Preismodelle gibt der große Kosten-Ratgeber zur Putzfrau, der Putz-Portale-Vergleich stellt alle Anbieter mit Preisen und Bewertungen gegenüber, und mit dem Putzkraft-Finder findest du in zwei Minuten den Anbieter, der zu deinem Budget und deiner Stadt passt.
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