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Helle Wohnküche mit Wandkalender, Basilikum-Topf und Sprühflasche auf der Arbeitsplatte

Was kostet eine Putzfrau pro Monat? Beispielrechnungen

· Thomas Kirsche · 11 Min. Lesezeit
Helle Wohnküche mit Wandkalender, Basilikum-Topf und Sprühflasche auf der Arbeitsplatte

Den Stundenpreis kennst du vielleicht schon, aber was landet am Monatsende wirklich auf deiner Rechnung? Genau diese Zahl entscheidet, ob sich eine Putzfrau für dich rechnet. Sie hängt fast vollständig an zwei Stellschrauben: wie oft die Kraft kommt und wie lange sie bleibt. Aus 25 € pro Stunde werden je nach Rhythmus 54 € oder 322 € im Monat. Damit du nicht im Ungefähren bleibst, rechnen wir hier konkrete Monatsbeispiele durch, mit echten Anbieterpreisen und am Ende abzüglich Steuer.

Kurzfassung: Eine Putzfrau kostet pro Monat grob zwischen 55 und 350 €, je nach Häufigkeit und Dauer. Wöchentlich zwei Stunden liegen bei rund 215 €, alle zwei Wochen bei etwa 108 €, einmal im Monat bei rund 54 €. Vom Endbetrag ziehst du 20 Prozent Steuervorteil nach Paragraf 35a EStG ab, sodass deine echte Belastung spürbar sinkt.

Wir gehen das Schritt für Schritt durch: erst die Faktoren, die deine Monatskosten bestimmen, dann durchgerechnete Tabellen nach Häufigkeit und nach Haushaltsgröße, danach drei vollständige Monatsszenarien und am Schluss der Steuervorteil plus legale Spartipps.

Was bestimmt die Monatskosten einer Putzfrau?

Anders als beim Stundenpreis, den du auf jeder Anbieter-Seite siehst, entstehen deine Monatskosten erst aus dem Zusammenspiel von drei Größen. Wer die kennt, kann jedes Angebot in Sekunden auf den Monat hochrechnen.

Faktor 1: Die Häufigkeit

Der größte Hebel. Ein Monat hat im Schnitt 4,3 Wochen. Wer wöchentlich putzen lässt, zahlt also rund 4,3 Termine, wer auf den Zwei-Wochen-Rhythmus geht, nur etwa 2,15 Termine, und beim Monatstermin schlicht einen. Allein durch den Wechsel von wöchentlich auf 14-tägig halbierst du dein Budget fast vollständig. Für viele Singles und Paare reicht der Zwei-Wochen-Takt völlig aus.

Faktor 2: Die Dauer pro Termin

Wie viele Stunden die Kraft bleibt, hängt von deiner Wohnungsgröße und vom Verschmutzungsgrad ab. Faustregel für die normale Unterhaltsreinigung: eine geübte Kraft schafft 30 bis 40 Quadratmeter pro Stunde. Wichtig für deine Rechnung: Bei Wecasa, Helpling und Batmaid gilt eine Mindestbuchung von 2 Stunden. Kürzer geht nicht, das ist die Untergrenze jeder Kalkulation.

Faktor 3: Der Stundensatz und mögliche Zusatzgebühren

Hier unterscheiden sich die Anbieter deutlich. Bei Wecasa zahlst du für die regelmäßige Reinigung 24,90 € pro Stunde, und in diesem Festpreis stecken Anfahrt, Material und Provision bereits drin. Eine separate Servicegebühr gibt es nicht. Bei Helpling setzen die Kräfte ihren Satz selbst, der durchschnittliche Niedrigwert liegt bei 16,90 € pro Stunde, in Großstädten oft höher. Dazu kommen pauschal 2,99 € Servicegebühr pro Buchung. Batmaid arbeitet mit festangestelltem Personal und ruft 29 € pro Stunde bei wöchentlicher Buchung auf, 32 € bei zweiwöchentlicher.

Die Häufigkeit ist der größte Hebel. Da ein Monat im Schnitt 4,3 Wochen hat, zahlst du bei wöchentlicher Reinigung rund 4,3 Termine, bei zweiwöchentlicher nur etwa 2,15 und beim Monatstermin nur einen. Allein der Wechsel von wöchentlich auf den Zwei-Wochen-Rhythmus halbiert dein Budget fast vollständig. Die Dauer pro Termin und der Stundensatz wirken zwar auch, aber linear. Wer die Monatskosten drücken will, schraubt zuerst an der Häufigkeit, nicht am Stundensatz.

Monatskosten nach Häufigkeit: die Beispielrechnung

Jetzt wird konkret. Wir rechnen mit einem mittleren Stundensatz von 25 € und einer typischen Termindauer von 2 Stunden, also 50 € pro Reinigung. Diese Tabelle zeigt dir, wie sich derselbe Einzelpreis je nach Rhythmus auf den Monat auswirkt.

Häufigkeit Termine pro Monat Monatskosten (ca.) Nach Steuervorteil
Wöchentlich, 2 Std. ca. 4,3 215 € rund 172 €
Alle zwei Wochen, 2 Std. ca. 2,15 108 € rund 86 €
Einmal im Monat, 2 Std. 1 54 € rund 43 €

Du siehst die Spreizung sofort: Zwischen Monatstermin und Wochentermin liegt der Faktor vier. Beim Monatstermin solltest du beachten, dass viele Anbieter dafür den etwas teureren Einmaltarif ansetzen. Bei Wecasa wären das 26,90 statt 24,90 € pro Stunde, weshalb der Monatswert leicht über den hier gerundeten 54 € liegen kann. Liegt dein Anbieter generell über 25 € pro Stunde oder erhebt eine Servicegebühr, rechnest du entsprechend nach oben.

Bei wöchentlicher Reinigung mit zwei Stunden pro Termin und einem mittleren Stundensatz von 25 € zahlst du rund 215 € im Monat, weil ein Monat im Schnitt 4,3 Wochen hat. Nach Abzug des Steuervorteils von 20 Prozent nach Paragraf 35a EStG bleiben effektiv etwa 172 €. Buchst du bei Helpling, kommen pro Termin noch 2,99 € Servicegebühr dazu, also rund 13 € im Monat. Bei Wecasa und Batmaid fällt diese Gebühr nicht an.

Monatskosten nach Haushaltsgröße

Die Termindauer richtet sich nach deiner Wohnung. Größer heißt mehr Stunden pro Termin und damit höhere Monatskosten. Die folgende Tabelle rechnet bei einem Stundensatz von 25 € und unterstellt jeweils einen wöchentlichen sowie einen zweiwöchentlichen Rhythmus, damit du beide Varianten direkt vergleichen kannst.

Haushalt Dauer pro Termin Wöchentlich / Monat 14-tägig / Monat
Single, ca. 45 m² 2 Stunden rund 215 € rund 108 €
Paar, ca. 70 m² 2,5 Stunden rund 269 € rund 134 €
Familie, ca. 100 m² 3 Stunden rund 322 € rund 161 €
Haus, ca. 140 m² 4 Stunden rund 430 € rund 215 €

Die Werte sind noch vor Steuer gerechnet. Wer im großen Haushalt wöchentlich putzen lässt, landet schnell bei 300 € und mehr. Bei solchen Summen lohnt der 14-tägige Rhythmus besonders, weil er die monatliche Belastung direkt halbiert. Wenn du unsicher bist, wie viele Stunden deine Wohnung wirklich braucht, hilft dir der Reinigung-Kostenrechner mit der genauen Formel weiter.

Für einen Familienhaushalt mit rund 100 Quadratmetern rechnest du mit etwa 3 Stunden pro Termin. Bei wöchentlicher Reinigung und einem Stundensatz von 25 € sind das rund 322 € im Monat, im Zwei-Wochen-Rhythmus etwa 161 €. Nach Abzug des Steuervorteils von 20 Prozent sinkt die wöchentliche Variante auf rund 258 €, die zweiwöchentliche auf rund 129 €. Für Familien mit Kindern und Haustieren ist der wöchentliche Takt oft sinnvoller, für planbare Haushalte reicht meist der 14-tägige.

Drei vollständige Monatsszenarien mit echten Anbieterpreisen

Jetzt rechnen wir nicht mit Mittelwerten, sondern mit den tatsächlichen Preisen der drei großen Plattformen. So siehst du, wie unterschiedlich derselbe Bedarf je nach Anbieter ausfällt.

Single, 14-tägig, 2 Stunden (Wecasa)

regelmässig

rund 107 Euro/Monat

Gesamt

Reinigung 2 Std. á 24,90 Euro 49,80 Euro
Termine pro Monat (14-tägig) ca. 2,15
Servicegebühr 0,00 Euro
Monatskosten vor Steuer rund 107 Euro
Nach 20 % Steuervorteil rund 86 Euro

Festpreis ohne Servicegebühr, Anfahrt und Material inklusive

Paar, wöchentlich, 2,5 Stunden (Helpling)

regelmässig

rund 195 Euro/Monat

Gesamt

Reinigung 2,5 Std. á 16,90 Euro 42,25 Euro
Servicegebühr pro Buchung 2,99 Euro
Einzelpreis pro Termin 45,24 Euro
Termine pro Monat (wöchentlich) ca. 4,3
Monatskosten vor Steuer rund 195 Euro

Günstiger Einstiegssatz, dafür Servicegebühr pro Buchung

Familie, wöchentlich, 3 Stunden (Batmaid)

feste_kraft

rund 374 Euro/Monat

Gesamt

Reinigung 3 Std. á 29,00 Euro 87,00 Euro
Termine pro Monat (wöchentlich) ca. 4,3
Servicegebühr 0,00 Euro
Monatskosten vor Steuer rund 374 Euro
Nach 20 % Steuervorteil rund 299 Euro

Festangestelltes Personal, höherer Satz, kein Aufpreis je Buchung

Vom 14-tägigen Single-Haushalt für rund 107 € bis zum wöchentlich geputzten Familienhaushalt für rund 374 € liegt der Faktor dreieinhalb. Bei Helpling solltest du beachten, dass der durchschnittliche Niedrigwert von 16,90 € in Großstädten wie Berlin oder München deutlich höher liegt. Rechne dort eher mit 22 bis 27 € pro Stunde, dann steigt auch das Monatsbudget entsprechend.

Monatskosten nach Steuervorteil

Bis hierhin haben wir vor Steuer gerechnet. Doch genau hier liegt der Posten, der deine echte monatliche Belastung am stärksten senkt. Reinigung im eigenen Haushalt ist eine haushaltsnahe Dienstleistung nach Paragraf 35a EStG. Du darfst 20 Prozent der Arbeitskosten direkt von deiner Steuerschuld abziehen, bis zu 4.000 € pro Jahr. Das ist kein Abzug vom Einkommen, sondern ein direkter Abzug von der Steuer selbst. Diese 20 Prozent gehören in jede ehrliche Monatsrechnung.

Rechnen wir das am wöchentlichen Beispiel durch. Bei 215 € pro Monat zahlst du im Jahr rund 2.580 €. Davon sind 20 Prozent absetzbar, also etwa 516 €, die du über die Steuererklärung zurückbekommst. Deine effektive Monatsbelastung sinkt damit von 215 auf rund 172 €. Beim Familienhaushalt für 322 € im Monat reden wir über rund 64 € Ersparnis pro Monat, fast 773 € im Jahr.

Zwei Bedingungen, damit der Steuervorteil greift:

  • Du brauchst eine Rechnung. Schwarzarbeit ist nicht absetzbar. Nur über eine geprüfte Plattform mit angemeldeten Kräften bekommst du den Beleg, den das Finanzamt sehen will.
  • Du musst unbar zahlen. Überweisung oder Kartenzahlung, niemals Bargeld. Bei Wecasa, Helpling und Batmaid läuft die Zahlung ohnehin bargeldlos, das erfüllst du automatisch.

Hier zeigt sich der oft übersehene Vorteil der legalen Vermittlung: Die scheinbar teurere Plattform wird durch den Steuervorteil monatlich zur günstigeren Variante gegenüber der nicht angemeldeten Kraft aus dem Bekanntenkreis. Den ganzen Vergleich findest du in unserem großen Kosten-Ratgeber zur Putzfrau.

Du sparst 20 Prozent der Arbeitskosten direkt von der Steuerschuld nach Paragraf 35a EStG, maximal 4.000 € pro Jahr. Bei 215 € Monatskosten sind das rund 43 € Ersparnis pro Monat, deine effektive Belastung sinkt auf etwa 172 €. Bei 322 € Monatskosten sparst du rund 64 € monatlich. Voraussetzung sind eine ordentliche Rechnung und die unbare Bezahlung. Über die geprüften Plattformen ist beides automatisch erfüllt, weil die Kräfte angemeldet sind und bargeldlos abgerechnet wird.

Spartipps: So drückst du deine Monatskosten legal

Niedrigere Monatskosten musst du dir nicht mit Schwarzarbeit erkaufen. Diese Hebel wirken ganz legal:

  • Auf 14-tägig umstellen. Der wirksamste Hebel überhaupt. Statt wöchentlich halbiert der Zwei-Wochen-Rhythmus deine Monatskosten fast vollständig. Für die meisten Single- und Paarhaushalte reicht das aus.
  • Den Steuervorteil voll mitnehmen. Hebe jede Rechnung auf und zahle ausnahmslos unbar. Die 20 Prozent nach Paragraf 35a EStG sind nach der Häufigkeit der zweitgrößte Einzelhebel.
  • Den Abo-Tarif statt Einmalbuchung wählen. Die regelmäßige Reinigung ist bei fast jedem Anbieter pro Stunde günstiger. Bei Wecasa zahlst du regelmäßig 24,90 statt 26,90 €, bei Batmaid 29 statt 34 €.
  • Auf die Servicegebühr achten. Wo eine Buchungsgebühr fällig wird, fällt sie pro Termin an. Bei wöchentlicher Buchung summieren sich 2,99 € auf rund 13 € im Monat. Ein Anbieter ohne Gebühr kann unterm Strich günstiger sein.
  • Die Termindauer realistisch wählen. Räume vor dem Termin auf, dann kommt die Kraft mit der Mindestbuchung von zwei Stunden aus, statt eine dritte zu brauchen.

Wenn du anhand deiner Stadt und deines Bedarfs die passende Plattform finden willst, führt dich der Putzkraft-Finder in zwei Minuten zur Empfehlung. Wer lieber direkt vergleicht, findet im Putz-Portale-Vergleich alle Anbieter mit Preisen und Bewertungen nebeneinander.

Unsere Empfehlung für planbare Monatskosten

Wer monatlich planbar bleiben will, fährt mit einem Festpreis ohne Zusatzgebühren am besten. Wecasa rechnet ab 24,90 € pro Stunde für die regelmäßige Reinigung ab, inklusive Anfahrt und Material und ohne Servicegebühr, sodass deine Monatskosten exakt kalkulierbar bleiben. Eine wählbare Stammkraft mit Führungszeugnis und Haftpflicht ist inklusive. Wer den günstigeren Einstieg oder die größere Städteabdeckung sucht, bucht über Helpling mit über 200 Städten bundesweit, sollte aber die 2,99 € Servicegebühr pro Termin einrechnen. Bei beiden sind die Kräfte legal angemeldet, du holst 20 Prozent über die Steuer zurück, und eine Vertragsbindung gibt es nicht. Starte mit zwei Stunden alle zwei Wochen und passe die Frequenz jederzeit an.

Häufige Fragen zu den Monatskosten einer Putzfrau

Ja, in zweifacher Hinsicht. Der Stundensatz im Abo ist bei fast jedem Anbieter günstiger als bei der Einmalbuchung, bei Wecasa 24,90 statt 26,90 €, bei Batmaid 29 statt 34 €. Außerdem bekommst du eine feste, vertraute Kraft, die deinen Haushalt kennt und entsprechend schneller arbeitet. Eine Vertragsbindung gibt es bei den großen Plattformen nicht, du kannst jederzeit kündigen oder die Frequenz anpassen. Das Abo kombiniert also günstigeren Preis mit mehr Planbarkeit.

Eine 70-Quadratmeter-Wohnung braucht für die Unterhaltsreinigung etwa 2 bis 2,5 Stunden pro Termin. Bei einem Stundensatz von 25 € und wöchentlicher Buchung landest du bei rund 215 bis 269 € im Monat, im Zwei-Wochen-Rhythmus bei etwa 108 bis 134 €. Vom Endbetrag ziehst du 20 Prozent Steuervorteil ab. Für ein Paar ohne Kinder reicht der 14-tägige Takt meist aus, was die Monatskosten auf gut 100 € vor Steuer drückt.

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