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Ruhige sonnige Kinderzimmer-Ecke mit Holzbett, gefalteten Decken und Korb

Haushaltshilfe nach der Geburt: Wer zahlt, wer hilft?

· Thomas Kirsche · 18 Min. Lesezeit
Ruhige sonnige Kinderzimmer-Ecke mit Holzbett, gefalteten Decken und Korb

Ein Neugeborenes stellt den Alltag komplett auf den Kopf. Schlaf wird knapp, der Tag dreht sich um Stillen, Wickeln und Tragen, und für Boden, Bad und Wäsche bleibt schlicht keine Kraft mehr. Für genau diese Phase gibt es zwei Wege zur Entlastung: Entweder zahlt deine gesetzliche Krankenkasse eine Haushaltshilfe, weil du nach der Geburt den Haushalt nicht selbst führen kannst, oder du buchst dir eine Putzkraft privat über ein geprüftes Portal. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, wann die Kasse zahlt, welche Voraussetzungen dafür gelten, wie du den Antrag stellst und was du tust, wenn kein Kassen-Anspruch besteht.

Kurzfassung: Die gesetzliche Krankenkasse zahlt nach der Geburt eine Haushaltshilfe, wenn du den Haushalt wegen Schwangerschaft oder Entbindung nicht weiterführen kannst (Paragraf 24h SGB V) oder wenn nach der Geburt niemand den Haushalt übernehmen kann und ein Kind unter zwölf Jahren oder ein Kind mit Behinderung im Haushalt lebt (Paragraf 38 SGB V). Die genauen Voraussetzungen, die Stundenzahl und mögliche Zuzahlungen legt jede Kasse in ihrer Satzung selbst fest, frag deshalb immer direkt bei deiner Krankenkasse nach. Besteht kein Anspruch, etwa weil keine medizinische Notwendigkeit vorliegt, buchst du eine Putzkraft privat über eine geprüfte Vermittlung wie Wecasa ab 24,90 Euro pro Stunde oder Helpling ab durchschnittlich 16,90 Euro pro Stunde plus Servicegebühr und holst 20 Prozent der Kosten über die Steuer zurück.

Dieser Ratgeber richtet sich an frischgebackene Eltern, die nach der Geburt Entlastung im Haushalt brauchen. Wenn du dir vorab anschauen willst, welche Lösung zu welcher Lebenssituation passt, hilft dir unser Überblick zu Haushaltshilfen für verschiedene Zielgruppen weiter. Einen Hinweis vorweg: Dieser Text dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts- oder Sozialberatung.

Wann die Krankenkasse nach der Geburt eine Haushaltshilfe zahlt

Viele Eltern wissen gar nicht, dass die gesetzliche Krankenkasse in bestimmten Situationen eine Haushaltshilfe finanziert. Das ist kein Luxus, sondern eine Leistung, die im Sozialgesetzbuch verankert ist. Ob du einen Anspruch hast, hängt davon ab, ob du den Haushalt aus gesundheitlichen Gründen rund um die Geburt nicht selbst führen kannst und ob jemand anderes diese Aufgabe übernehmen könnte.

Zwei rechtliche Grundlagen kommen hier in Frage. Welche für dich gilt, hängt von deiner konkreten Situation ab. Beiden gemeinsam ist, dass eine medizinische oder familiäre Notlage vorliegen muss und keine andere Person im Haushalt die Arbeit zumutbar erledigen kann.

Paragraf 24h SGB V, rund um Schwangerschaft und Entbindung. Diese Regelung greift, wenn dir die Weiterführung des Haushalts wegen der Schwangerschaft oder der Entbindung nicht möglich ist. Das ist die Grundlage, die typischerweise bei Komplikationen, nach einem Kaiserschnitt, bei verordneter Schonung oder bei einer schweren Geburt zum Tragen kommt.

Paragraf 38 SGB V, die allgemeine Haushaltshilfe. Diese greift, wenn dir die Weiterführung des Haushalts wegen Krankheit oder einer anderen Notlage nicht möglich ist und in deinem Haushalt ein Kind lebt, das bei Beginn der Haushaltshilfe noch keine zwölf Jahre alt ist oder das eine Behinderung hat und auf Hilfe angewiesen ist. Genau diese Konstellation trifft auf Familien mit einem Neugeborenen zu.

Das kommt auf den Einzelfall und deine Kasse an. Der Anspruch knüpft an eine medizinische oder familiäre Notlage an, in der du den Haushalt nicht selbst führen kannst und niemand anderes im Haushalt das zumutbar übernehmen kann. Eine normale, komplikationslose Geburt allein reicht oft nicht aus. Nach einem Kaiserschnitt, bei verordneter Schonung, einer Mehrlingsgeburt oder gesundheitlichen Problemen sieht das anders aus. Manche Kassen gewähren über ihre Satzung freiwillige Mehrleistungen, die über das gesetzliche Minimum hinausgehen. Frag deshalb immer konkret bei deiner Krankenkasse nach, was in deinem Fall gilt, statt dich auf pauschale Aussagen zu verlassen.

Welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen

Damit die Kasse zahlt, müssen mehrere Bedingungen zusammenkommen. Sie sind im Kern überall gleich, die genaue Auslegung und die Höhe der Leistung unterscheiden sich aber von Kasse zu Kasse, weil jede Kasse das in ihrer Satzung regelt. Diese Punkte werden geprüft:

Vorteile

  • Du kannst den Haushalt wegen Schwangerschaft, Entbindung, Krankheit oder einer Notlage nicht selbst führen
  • Es lebt ein Kind unter zwölf Jahren oder ein Kind mit Behinderung im Haushalt (bei Paragraf 38 SGB V)
  • Keine andere im Haushalt lebende Person kann die Aufgaben zumutbar übernehmen

Vorteile

  • Bei medizinischem Bezug oft eine ärztliche Bescheinigung über die Notwendigkeit
  • Antrag bei der zuständigen gesetzlichen Krankenkasse
  • Beachtung der von der Kasse festgelegten Dauer und möglichen Zuzahlung

Der häufigste Streitpunkt ist die Frage, ob eine andere Person den Haushalt übernehmen kann. Lebt ein Partner mit im Haushalt, der nicht berufstätig oder freigestellt ist, kann die Kasse argumentieren, dass diese Person die Arbeit übernehmen soll. Ein Partner, der voll arbeitet, im Schichtdienst ist oder selbst die Betreuung des Babys übernimmt, kann eben nicht gleichzeitig den ganzen Haushalt stemmen. Hier kommt es stark auf die Begründung und die individuelle Situation an.

Die Kasse prüft, ob jemand, der mit dir im Haushalt lebt, die anfallende Arbeit zumutbar erledigen kann. Ein erwachsener Partner, der nicht arbeitet und gesund ist, gilt dabei als zumutbar. Anders sieht es aus, wenn dein Partner voll berufstätig ist, im Schichtdienst arbeitet, selbst krank ist oder rund um die Uhr mit der Betreuung des Neugeborenen und eventuell älterer Geschwister beschäftigt ist. Dann ist ihm die zusätzliche Haushaltsführung oft nicht zumutbar. Beschreibe deine Situation im Antrag deshalb genau und konkret, damit die Kasse nachvollziehen kann, warum niemand sonst einspringen kann.

Wie du den Antrag bei der Krankenkasse stellst

Der Weg zur Kassenleistung ist überschaubar, wenn du weißt, was zu tun ist. Stell den Antrag so früh wie möglich, am besten noch vor oder direkt nach der Geburt, sobald sich ein Bedarf abzeichnet. So vermeidest du Lücken in der Versorgung.

Haushaltshilfe bei der Krankenkasse beantragen

Antrag in wenigen Tagen, je nach Bearbeitung der Kasse 0 Euro Antrag, mögliche Zuzahlung je nach Kasse
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Krankenkasse kontaktieren

Ruf deine gesetzliche Krankenkasse an oder schau im Online-Portal nach. Frag gezielt nach einer Haushaltshilfe nach Paragraf 24h oder Paragraf 38 SGB V im Zusammenhang mit der Geburt. Die Kasse nennt dir das passende Antragsformular und sagt dir, welche Nachweise sie braucht.
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Ärztliche Bescheinigung besorgen

Liegt ein medizinischer Grund vor, etwa Komplikationen, ein Kaiserschnitt oder verordnete Schonung, brauchst du meist eine ärztliche Bescheinigung. Dein Frauenarzt oder die Klinik stellt dir aus, dass du den Haushalt vorübergehend nicht führen kannst und für wie lange.
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Antrag ausfüllen und Situation begründen

Trage ein, ab wann und für wie lange du Hilfe brauchst und wer im Haushalt lebt. Beschreibe konkret, warum keine andere Person den Haushalt übernehmen kann. Je nachvollziehbarer deine Begründung, desto reibungsloser die Bewilligung.
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Antrag bei der Kasse einreichen

Reiche den ausgefüllten Antrag mit der ärztlichen Bescheinigung bei deiner Krankenkasse ein, online, per Post oder über die App. Hebe dir eine Kopie auf, damit du im Zweifel nachweisen kannst, wann du den Antrag gestellt hast.
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Bewilligung abwarten und Hilfe organisieren

Nach der Prüfung bekommst du einen Bescheid. Manche Kassen stellen eine eigene Kraft, bei anderen organisierst du die Hilfe selbst, etwa über einen Pflegedienst oder eine selbst beschaffte Person, und reichst die Kosten ein. Kläre vorab mit der Kasse, welcher Weg gilt, bevor du jemanden beauftragst.

So früh wie möglich. Sobald sich abzeichnet, dass du nach der Geburt Hilfe brauchen wirst, etwa weil ein Kaiserschnitt geplant ist oder Schonung verordnet wurde, kannst du den Antrag vorbereiten. Leistungen gibt es ab dem Zeitpunkt der Bewilligung und für den Zeitraum, in dem der Bedarf besteht. Wenn du erst Wochen später einreichst, riskierst du, dass die Kasse Leistungen für die zurückliegende Zeit nicht mehr übernimmt. Im Zweifel rufst du direkt nach der Geburt bei der Kasse an und fragst, wie du am schnellsten zu einer Bewilligung kommst.

Was die Krankenkasse übernimmt und was nicht

Die Haushaltshilfe der Krankenkasse ist auf die Weiterführung des Haushalts ausgerichtet. Sie soll die Aufgaben abdecken, die du in dieser Phase nicht selbst erledigen kannst. Dazu gehören typischerweise das Reinigen der Wohnung, Einkaufen, Kochen, Wäsche waschen und die Versorgung von Kindern, die im Haushalt leben.

Wie viele Stunden die Kasse genehmigt, über welchen Zeitraum und ob eine Zuzahlung anfällt, ist nicht einheitlich geregelt. Das hängt von der Satzung deiner Kasse und von deiner konkreten Situation ab. Manche Kassen leisten über das gesetzliche Minimum hinaus, andere halten sich strikt daran. Verbindlich erfährst du das nur bei deiner eigenen Krankenkasse, deshalb nennen wir hier bewusst keine pauschale Stundenzahl oder einen festen Betrag.

Die Haushaltshilfe der Krankenkasse zielt auf die Weiterführung des Haushalts und kann die Versorgung von Kindern umfassen, die im Haushalt leben. Sie ist aber keine reguläre Kinderbetreuung im Sinne einer Tagesmutter oder Nanny. Im Zentrum stehen die hauswirtschaftlichen Aufgaben, damit du dich auf deine Erholung und das Neugeborene konzentrieren kannst. Was genau in deinem Fall abgedeckt ist, klärst du mit der Kasse, weil der Leistungsumfang je nach Satzung und Begründung variiert.

Das hängt von der rechtlichen Grundlage und deiner Kasse ab. Bei Leistungen rund um Schwangerschaft und Entbindung kann die Zuzahlung anders ausfallen als bei der allgemeinen Haushaltshilfe nach Paragraf 38 SGB V, bei der häufig eine gesetzliche Zuzahlung vorgesehen ist. Die genaue Höhe und ob du in deinem Fall überhaupt etwas dazuzahlst, legt deine Krankenkasse fest. Frag das beim Antrag direkt mit ab, damit du nicht überrascht wirst. Wir nennen hier bewusst keine festen Beträge, weil sie sich je nach Kasse und Situation unterscheiden.

Wenn kein Anspruch besteht: Putzkraft privat über ein Portal buchen

Nicht jede Familie hat nach der Geburt einen Anspruch auf eine Haushaltshilfe der Krankenkasse. Wenn die Geburt komplikationslos verlief, kein medizinischer Grund vorliegt oder ein Partner den Haushalt übernehmen kann, lehnt die Kasse den Antrag ab. Trotzdem ist die Belastung in den ersten Wochen mit Baby enorm, und viele Eltern wollen sich einfach entlasten.

Für diesen Fall ist eine privat gebuchte Putzkraft über ein geprüftes Portal der praktischste Weg. Du brauchst keine ärztliche Bescheinigung und keinen Antrag, sondern buchst online, wann und wie oft du willst. Eine geprüfte Vermittlung übernimmt dabei die legale Anmeldung, die Versicherung und die Abrechnung für dich, anders als bei einem reinen Marktplatz, auf dem du nur mit privaten Helfern in Kontakt gebracht wirst und alles selbst organisieren musst.

Bei Wecasa zahlst du einen klaren Festpreis ab 24,90 Euro pro Stunde für regelmäßige Reinigung, für eine einmalige Reinigung 26,90 Euro pro Stunde. Anfahrt, Provision und Versicherung sind im Preis enthalten, eine Vertragsbindung gibt es nicht. Buchst du in den ersten Wochen alle zwei Wochen drei Stunden, landest du bei rund 74,70 Euro pro Termin. Wecasa vermittelt Profis mit Führungszeugnis und Haftpflicht, was gerade mit einem Neugeborenen im Haus beruhigt. Die Mindestbuchungsdauer liegt bei zwei Stunden.

Bei Helpling setzen die Kräfte ihre Preise selbst, der Durchschnitt liegt bei etwa 16,90 Euro pro Stunde, dazu kommt eine Servicegebühr von 2,99 Euro pro Buchung. Helpling ist in über 200 Städten bundesweit verfügbar, du kannst eine bevorzugte Kraft wählen, und Schäden sind bis zu fünf Millionen Euro versichert, bei einer Selbstbeteiligung von 500 Euro. Welche Plattform in deiner Stadt verfügbar ist und wie sich die Stundensätze im Detail zusammensetzen, liest du in unserem Vergleich der Putz-Portale.

Bei einer geprüften Vermittlung ist das Risiko deutlich geringer als bei einer privat über Aushang gesuchten Kraft. Wecasa gibt an, nur geprüfte Profis mit Führungszeugnis und Haftpflicht zu vermitteln. Helpling lässt seine Kräfte einen Verifizierungsprozess durchlaufen und versichert Schäden bis zu fünf Millionen Euro. Trotzdem gilt der gesunde Menschenverstand: Buche möglichst eine feste Stammkraft, damit über die Zeit Vertrauen entsteht, sei in den ersten Wochen beim Termin selbst zu Hause und sag der Kraft, wo das Baby schläft und welche Räume gerade Vorrang haben. Sowohl Wecasa als auch Helpling erlauben, dieselbe Person nach dem ersten Termin immer wieder zu buchen.

20 Prozent über die Steuer zurückholen

Wenn du keine Kassenleistung bekommst und eine Putzkraft selbst bezahlst, gibt es trotzdem eine spürbare Entlastung. Wer eine Haushaltshilfe legal über ein Portal als haushaltsnahe Dienstleistung bucht, kann 20 Prozent der reinen Arbeitskosten über die Steuererklärung zurückholen. Geregelt ist das in Paragraf 35a Einkommensteuergesetz, absetzbar sind bis zu 4.000 Euro im Jahr.

Ein Rechenbeispiel: Gibst du in den Monaten nach der Geburt 900 Euro für deine Putzkraft aus, bekommst du 180 Euro über die Steuer zurück. Aus rund 150 Euro im Monat werden effektiv nur etwa 120 Euro. Voraussetzung ist eine ordentliche Rechnung und bargeldlose Zahlung, und das liefern die geprüften Portale automatisch. Du zahlst per Karte oder Lastschrift und bekommst eine saubere Rechnung, die das Finanzamt anerkennt.

Eine schwarz und bar bezahlte Putzkraft erkennt das Finanzamt dagegen nicht an, dann ist der Bonus weg und obendrein drohen rechtliche Risiken. Wie du eine Haushaltshilfe korrekt anmeldest und welche Wege es gibt, erklärt unser Ratgeber zum Anmelden einer Haushaltshilfe. Über ein geprüftes Portal entfällt dieser Aufwand komplett, weil die Kräfte dort selbstständig und legal angemeldet arbeiten. Mehr zu den allgemeinen Kosten findest du in unserem Ratgeber zu Haushaltshilfen für Familien.

Ja, das schließt sich nicht aus, betrifft aber unterschiedliche Zeiträume und Zwecke. Die Haushaltshilfe der Krankenkasse deckt die akute Notlage rund um die Geburt ab, also den begrenzten Zeitraum, in dem du den Haushalt aus gesundheitlichen Gründen nicht führen kannst. Läuft diese Leistung aus und du möchtest weiter Entlastung, buchst du danach eine Putzkraft privat über ein Portal und holst dafür den Steuervorteil. Wichtig ist nur, dass du nicht für denselben Zeitraum doppelt abrechnest. Die steuerlich absetzbaren Kosten beziehen sich auf die selbst getragene private Putzkraft, nicht auf die von der Kasse bezahlten Leistungen.

So findest du die passende Lösung für dich

Welcher Weg für dich der richtige ist, hängt davon ab, ob ein Kassen-Anspruch besteht. Kläre zuerst mit deiner Krankenkasse, ob du eine Haushaltshilfe nach Paragraf 24h oder Paragraf 38 SGB V bekommst. Liegt ein medizinischer Grund oder eine familiäre Notlage vor, ist das die finanziell günstigste Variante, weil die Kasse den Großteil oder die ganzen Kosten trägt.

Bekommst du keine Kassenleistung oder brauchst du Entlastung über den bewilligten Zeitraum hinaus, buchst du eine geprüfte Putzkraft über ein Portal. Aus unseren Anbieter-Bewertungen empfehlen wir zuerst Wecasa, weil du einen klaren Festpreis ohne versteckte Gebühren zahlst und dieselbe vertraute Kraft immer wieder buchen kannst. Wer in einer Region wohnt, die Wecasa nicht abdeckt, oder den günstigeren Einstieg sucht, fährt mit Helpling und seiner bundesweiten Abdeckung gut.

Wenn du lieber Schritt für Schritt zur passenden Empfehlung geführt werden möchtest, nutze unseren Putzkraft-Finder, der in wenigen Klicks die richtige Plattform für deine Situation vorschlägt.

Unsere Empfehlung nach der Geburt

Prüfe immer zuerst den Anspruch bei der Krankenkasse. Wenn du wegen Komplikationen, Kaiserschnitt oder verordneter Schonung den Haushalt nicht führen kannst und niemand sonst einspringen kann, zahlt die Kasse nach Paragraf 24h oder Paragraf 38 SGB V eine Haushaltshilfe. Die Voraussetzungen und der Umfang unterscheiden sich je nach Kasse, frag deshalb direkt nach. Besteht kein Anspruch, ist eine geprüfte Vermittlung der unkomplizierteste Weg. Wecasa punktet mit kalkulierbaren Festpreisen ab 24,90 Euro pro Stunde, einer wählbaren Stammkraft sowie geprüften Profis mit Führungszeugnis und Haftpflicht. Helpling ist die breitere, oft günstigere Alternative mit über 200 Städten bundesweit und Versicherung bis fünf Millionen Euro. 20 Prozent der selbst getragenen Kosten holst du über die Steuer zurück, und eine Vertragsbindung gibt es bei beiden nicht.

Häufige Fragen zur Haushaltshilfe nach der Geburt

Das hängt vom Grund ab. Paragraf 24h SGB V greift, wenn dir die Weiterführung des Haushalts wegen der Schwangerschaft oder der Entbindung selbst nicht möglich ist. Paragraf 38 SGB V greift, wenn du den Haushalt wegen Krankheit oder einer Notlage nicht führen kannst und ein Kind unter zwölf Jahren oder ein Kind mit Behinderung im Haushalt lebt. Mit einem Neugeborenen ist diese Bedingung erfüllt. Welche Grundlage in deinem Fall passt und wie sie sich auf Dauer und Zuzahlung auswirkt, klärt deine Krankenkasse beim Antrag.

Du kannst gegen einen ablehnenden Bescheid innerhalb der angegebenen Frist Widerspruch einlegen, meist innerhalb eines Monats. Beschreibe darin noch einmal genau, warum du den Haushalt nicht führen kannst und warum keine andere Person im Haushalt einspringen kann. Eine ergänzende ärztliche Bescheinigung kann helfen. Unabhängig davon kannst du dich jederzeit privat über ein Portal entlasten und dafür den Steuervorteil nach Paragraf 35a Einkommensteuergesetz nutzen. So stehst du auch bei einer Ablehnung nicht ohne Lösung da.

Anspruchsberechtigt ist die versicherte Person, die den Haushalt aus gesundheitlichen Gründen nicht führen kann. Nach der Geburt ist das die Mutter. Ob der Vater den Haushalt übernehmen kann, ist Teil der Prüfung. Ist er voll berufstätig, im Schichtdienst oder selbst mit der Betreuung des Babys ausgelastet, ist ihm die zusätzliche Haushaltsführung oft nicht zumutbar, was den Anspruch der Mutter stützt. Wie das in deinem Fall bewertet wird, hängt von der Begründung und deiner Kasse ab.

Einen für alle gültigen Zeitraum gibt es nicht. Die Dauer richtet sich nach deinem konkreten Bedarf und der Satzung deiner Kasse. Sie ist auf die Zeit begrenzt, in der du den Haushalt aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst führen kannst. Sobald du wieder kannst oder eine andere Person einspringen kann, endet die Leistung. Brauchst du danach weiter Entlastung, ist eine privat gebuchte Putzkraft über ein Portal der nächste Schritt.

Für die meisten Eltern ist nach der Geburt eine geprüfte Vermittlung wie Wecasa oder Helpling die sicherere Wahl. Dort sind die Kräfte legal angemeldet, versichert und du musst dich um keine Anmeldung kümmern. Ein reiner Marktplatz bringt dich nur mit privaten Helfern in Kontakt, den Rest organisierst du selbst, inklusive der legalen Anmeldung und der Versicherung. Mit einem Neugeborenen im Haus, wenig Zeit und wenig Nerven ist die geprüfte Vermittlung der entspanntere Weg, weil Führungszeugnis, Versicherung und saubere Rechnung schon dabei sind.

Fazit: Erst die Kasse fragen, dann privat entlasten

Nach der Geburt musst du den Haushalt nicht allein stemmen. Kläre zuerst mit deiner gesetzlichen Krankenkasse, ob du eine Haushaltshilfe nach Paragraf 24h oder Paragraf 38 SGB V bekommst. Bei Komplikationen, Kaiserschnitt oder verordneter Schonung stehen die Chancen gut, dass die Kasse die Kosten übernimmt. Weil die genauen Voraussetzungen, die Stundenzahl und mögliche Zuzahlungen je nach Kasse unterschiedlich sind, fragst du das immer direkt bei deiner Krankenkasse nach.

Besteht kein Anspruch oder brauchst du Entlastung darüber hinaus, buchst du eine geprüfte Putzkraft über ein Portal. Schau dir dafür Wecasa mit fairen Festpreisen und Profis mit Führungszeugnis an oder Helpling mit bundesweiter Abdeckung und Versicherung bis fünf Millionen Euro. 20 Prozent der selbst getragenen Kosten holst du über die Steuer zurück. Wer vergleichen will, startet im Putz-Portale-Vergleich oder lässt sich vom Putzkraft-Finder in wenigen Klicks zur passenden Plattform führen.

Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine Rechts-, Sozial- oder Steuerberatung. Ob und in welchem Umfang dir eine Haushaltshilfe nach Paragraf 24h oder Paragraf 38 SGB V zusteht, entscheidet deine gesetzliche Krankenkasse. Welcher Steuerbetrag dir konkret über Paragraf 35a Einkommensteuergesetz zusteht, klärst du verbindlich mit deinem Finanzamt oder einem Steuerberater.

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